Seeseiten empfiehlt:

 

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Die glorreichen Ketzereien sind genau das. Es ist Irland, wie es leibt und lebt, sich unter der längst abgenutzten Haut aus "Grüne Insel" - Romantik windet, geplagt von Drogen, Verbrechen, Turbokapitalismus, Armut und Gewalt. Doch der Schalk stirbt zuletzt & so blitzen zwischen den Zeilen, zwischen den Katastrophen und Kämpfen der Witz, das trotzige Lachen & der Widerstandsgeist auf für den wir die Insel so lieben. Ireland4real.

Johannes Kößler


Das beste Buch im Frühlingsprogramm 2018! Claires Alltag verläuft geregelt und unspektakulär. Bis auf wenige außereheliche Schäferstündchen, von denen - eh klar - weder Mann noch Sohn etwas wissen. Die Sommer verbringt man im eigenen Haus in der Bretagne. Dorthin kommt erstmals die neue Freundin des Sohnes mit. Das drängt sowohl die ältere als auch die junge Frau zu lebensentscheidenden Veränderungen ...

Oder ganz kurz: Ein Wohlfühlbuch, dennoch verstörend. Für mich das Frühlingshighlight 2018

Silvia Kobsik


Guillaume Musso (u.a. 'Nacht im Central Park') schafft es in gewohnter Manier seine Leserinnen und Leser in die Geschichte zu ziehen. Atemlos folgt man den Figuren und nutzt jede Gelegenheit die Lektüre fortzusetzen!

Bettina Wagner


Spannender Character-Thrill, großartige Persönlichkeiten mit perfekt recherchierten Fällen und realistischer Polizeiarbeit. Fiona lässt sich nichts gefallen und Harry Bingham hat in der Welt der Hochfinanz zu viel erlebt, als dass er sich ihre Kriminalfälle ausdenken müsste! Diese Reihe ist der absolute Sommer-Krimi-Tipp mit Action, Geheimnissen und genau der richtigen Balance zwischen Humor und Spannung.

Ein walisischer Gangsterboss und seine Frau finden, als sie aus der Kirche kommen ein Kleinkind auf dem Rücksitz ihres Autos, um den Hals eine Kamera. Sie nehmen die kleine Fiona auf und kümmern sich liebevoll um sie, auch noch, als sich die unklare Vergangenheit des Mädchens in Form einer handfesten Psychose bemerkbar macht. Jahre später, Fi Griffiths hat ihre Krankheit aus eigener Kraft überwunden, bewirbt sich die junge Frau bei der walisischen Polizei und kommt einem schrecklichen Verbrechen und deren Hintermännern auf die Spur. Immer an ihrer Seite, ihre Zieheltern, ihre Polizeikolleginnen und Kollegen und ihr unfassbares und untrügliches Gespür. Wenn sich Fiona einmal in einen Fall verbissen hat, lässt sie nicht mehr los, bis sie die Verbrecher gefasst oder zumindest verprügelt hat.

Harry Binghams walische Krimi-Reihe um Fiona Griffiths gehört zu jenen, von denen ich nicht genug bekommen kann: realistische Polizeiarbeit, vielseitige Spannung, Witz, eine schlagfertige Heldin mit mysteriöser Vergangenheit und Gänsehautfeeling in perfekter Harmonie sind die wohlausgewählten Zutaten dieser großartigen Serie. Bingham hat meiner Meinung nach die beste Entscheidung getroffen, als er seine Karriere bei der Bank JP Morgan kurzerhand abgebrochen hat, um Bücher zu schreiben. Doch die Vorgeschichte des Autors findet seinen Weg in die Geschichten und so geht es selten um unrealistisch-diabolische Serienkiller, die morden um ihre Fingernägelsammlung zu vervollständigen, sondern viel mehr um Geld, Gier, Machtmissbrauch und ihre Auswirkungen. Und während Sky noch eine TV-Serie entwickelt können wir Leser schon die Welt der Fiona Griffiths in uns einsaugen.

5 Bände Hochspannung mit absolut liebenswerten Persönlichkeiten und knallharter Polizistinnen-Action.

Johannes Kößler


  • Die rote Frau

    Beer, Alex

    "Alex Beer, der neue spannende Stern am österreichischen Krimi-Himmel." Kronen Zeitung mehr

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Alex Beer ('Der zweite Reiter', Limes Verlag) ist zurück und mit ihr August Emmerich! Wien, 1920, die Stadt steht am Abgrund und August Emmerich logiert im Obdachlosenasyl. Es sind die exzellent recherchierten Details und die Wiener Originale, die Alex Beers neuem Krimi so viel Tiefgang verleihen. Das Wien der 1920er mit all seinen Widersprüchlichkeiten, all seinen Spannungen entfaltet sich aufs Neue, wie ein grausam-faszinierender Scherenschnitt, ein Pulverfass, in dem sich Arm und Reich, Hautevolee und Kloake aneinandereiben, bis die Funken sprühen und die Explosion nur mehr eine Frage der Zeit ist. 'Die rote Frau' lässt einen nicht mehr los, bis man die letzte Seite umgeblättert hat, Alex Beers  zweiter Krimi gehört zu jenen Büchern, bei denen ich auch noch das Nachwort verschlinge, in der verzweifelten Hoffnung, es wäre noch nicht vorbei. Der Sommer kann kommen! Hier gehts zur Leseprobe! Johannes Kößler

 


 

Weit weg von jedweder Zivilisation in einem Haus mitten im Wald wohnt ein Mann, dessen Herz ebenso dunkel ist, wie das des Waldes und mit ihm eine Schar Kinder. Er hat sie zu sich geholt und wenn sie ihn überleben, bleiben Sie auch. Ronja und Jannik sind nun schon so lange bei ihm, dass sie ganz vergessen haben, wie ihr Leben vor dem schwarzen Mann, mit einer richtigen Familie war. Sie sorgen für die anderen Kinder und lenken den Zorn von ihnen ab. Doch eines Tages holt ihren Peiniger sein Schicksal ein und die beiden Jugendlichen können ihn überwältigen. Als plötzlich nichts mehr zwischen Ihnen und ihrer Freiheit steht, beginnt Janniks Verhalten sich zu verändern und die Angst vor der Rückkehr in die Freiheit wird übermächtig. In seinem Herz scheint sich etwas eingenistet zu haben, von dem Ronja glaubte, sie hätten es für ewig in der dunklen Erde gebannt.

„So dunkel der Wald“ kehrt zu den Wurzeln unserer Ängste zurück und wirkt in der Wahrhaftigkeit seiner Gefühlswelt fast schon wieder märchenhaft.

Michaela Kastel, Buchhändlerin in Wien hat einen vielschichtigen und perfekt konstruierten psychologischen Thriller geschrieben, hart und kalt, voller Verzweiflung, Hoffnung und Mut, der sich bis ins dunkelste Herz des Waldes wagt, nur um dann noch weiterzugehen, das ist nichts für schwache Nerven! Ich hätte nie erwartet, dass die Bezwingerin von Reichs, Hoffmann und Slaughter aus Österreich kommt, doch Kastel hat Härte, Tempo und Gefühl, ist mitreissend und kalt kalkulierend. Die Bosheit dieses Buches wird nur noch von der faszinierenden Echtheit ihre Charaktere übertrumpft. So dunkel der Wald ist purer Horror, ich habe selten etwas Beängstigenderes gelesen. Ich hoffe, Frau Kastel hat mehr davon auf Lager und bald, denn diese Art von differenzierter und packender Spannung, findet man selten.

Johannes Kößler


  • Der Knochentandler

    Allacher, Johann

    Vom Leben, Sterben und Wiederauferstehen: eine rasante Jagd durch die Musikstadt Wien.. mehr

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Erki Neubauer ist zurück und obwohl der trinkfeste Student, seit er seine Cathrine kennengelernt hat, dem Trinken fast abgeschworen hatte, kann er beim 29. Geburtstag seines besten Freundes nicht an sich halten und Cathrine ist ohnehin gerade auf Auslandssemester in Amerika. Doch das er so tief ins Glas schaut, dass er einen vollkommenen Filmriss hat, hat er auch nicht geplant. Als er am nächsten Tag aufwacht, liegt ein Totenschädel neben ihm im Bett und ein Polizist steht vor der Tür. Zur selben Zeit stattet der jähzornigen und egozentrischen Opernkritiker Liebkind gemeinsam mit seiner Sekräterin einer exklusiven Südtiroler Kinderwunschklinik einen Besuch ab.

In Johann Allachers großartigen zweiten Wien Krimi prallen absoluter Größenwahn und absolute Lässigkeit aufeinander. Es ist wie ein Kampf zweier Welten, „erhaben“ gegen „Oida“, erster gegen fünfzehnter Bezirk, Achtel gegen Achterl. Witzig, spannend, menschlich und sehr sympathisch. R5H 4ever! Die Zukunft des Wien-Krimis!

Johannes Kößler


  • Die letzte Stunde

    Walters, Minette

    "Ein Schwarzer Tod hat unser Land befallen. Nur wenige werden verschont bleiben."
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Hauptcharaktere:

Lady Anne of Develish – Ehefrau von Sir Richard und Gutsherrin von Develish. Sie ist im Kloster erzogen worden und eine sehr gebildete, fortschrittliche Frau. Führte Verbesserungen bei Hygiene und Krankenpflege ein und lässt Leibeigenen Lesen und Schreiben beibringen. Dafür wird sie von den Bauern geliebt und bewundert

Lady Eleanor – Einziges Kind von Sir Richard und Lady Ann, Schön aber verdorben ist sie der Augapfel ihres Vaters und bringt ihrer Mutter nur Hass und Verachtung entgegen. Außerdem ist sie überzeugt von ihrer hohen Geburt und sieht auf die Leibeigenen herab.

Thaddeus Thurkell – Bastard und Leibeigener in Develish, wurde als Kind schon von Lady Anne protegiert und ist als Erwachsener ihr Vertrauter. Kann Lesen und Schreiben und ist eine natürliche Führungspersönlichkeit. Er verfügt über großen Freiheitsdrang und teilt Lady Annes revolutionäres Gedankengut.

Inhalt Zusammenfassung:

England, 14. Jahrhundert: Sir Richard of Develish begibt sich auf ein Nachbargut um die Bedingungen für die Hochzeit seiner Tochter Eleanor zu verhandeln. Während des Aufenthalts bricht eine tödliche Krankheit aus, die sich unter den ansässigen Bauern sehr rasch verbreitet. Als der zukünftige Bräutigam ebenfalls der Krankheit erliegt, bricht die er mit seinem Gefolge eilig Richtung heimatlichen Gut auf.

Lady Anne hat in der Abwesenheit Sir Richards bereits Nachrichten von der Seuche erhalten und riegelt das Gut von der Außenwelt ab um sich und die Untergebenen zu schützen. Dabei wird sie unterstützt von ihrem Protegé dem Bastard Thaddeus Thurkell und den ihr loyal ergebenen Leibeigenen des Dorfes. Gestört werden ihre Bemühungen nur durch die Intrigen ihrer eigenen Tocher Lady Eleanor und des Verwalters Hugh de Courtesmain.

Die Stimmung wird innerhalb des Burggrabens während der Quarantäne immer angespannter. Nicht nur durch die selbstauferlegte Gefangenschaft und die schwindenden Vorräte, sondern auch durch die von außen kommende Bedrohung durch einen fremden Lord und seiner Garde, die plündernd durch die Gegend ziehen.

Als in der Gemeinschaft ein Mord begangen wird, versucht Thaddeus die Situation vor Eskalation zu retten in dem er die Tat als Unfall ausgibt und die fünf Hauptverdächtigen auf einen Erkundungstrip mitnimmt um Nahrungsmittel und Informationen zu sammeln.

Evelyn Eggerstorfer


  • Internat

    Zhadan, Serhij

    In Bildern von enormer Eindringlichkeit schildert Serhij Zhadan, wie sich die vertraute U... mehr

    Buch

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